Diagnose- und Beratungswoche,
Aufnahme, Kostenträger

Im Rahmen einer Diagnose- und Beratungswoche wird festgestellt, ob eine Aufnahme ins DRK-Schul- und Therapiezentrum Raisdorf die beste Förderlösung für den betroffenen Schüler bietet. In der Diagnose und Beatungswoche erarbeiten Lehrer des Schulbereiches, Therapeuten und Psychologen eine entsprechende Empfehlung für die Eltern des betroffenen Kindes. Nach Aufnahme des Schülers wird unter Federführung des Klassenlehrers ein individueller Förderplan erstellt. Auch daran wirken die Mitarbeeiter aller Fachbereiche mit. Sollte nach der Diagnose- und Beratungswoche eine Aufnahme in unsere Einrichtung nicht empfohlen werden, versuchen wir, eine andere Fördermöglichkeit für das Kind oder dem Jugendlichen zu finden.

Der Antrag auf Kostenübernahme für die stationäre oder teilstationäre Beschulung wird von den Eltern mit Hilfe des DRK-Schul- und Therapiezentrums Raisdorf beim zuständigen örtlichen Sozialhilfeträger gestellt und individuell bewilligt. Die Schulrechtlichen Voraussetzungen werden durch das Landesförderzentrum körperliche und motörische Entwicklung Schwentinental geprüft.

Sollten die persönlichen Lebensumstände eine außergewöhnliche Pflege und/oder Betreuung erfordern (z. B. bei Fremdbeatmung oder sehr schweren Fällen von Epilepsie), so treten wir gemeinsam mit den Eltern der Schüler für eine Individualvereinbarung ein. Wir verhandeln mit den in Frage kommenden Kostenträgern über die ganz individuelle Finanzierung von zusätzlich benötigter Betreuung und/oder Behandlungspflege und stellen für diese Sonderleistung fachlich qualifiziertes Personal ein.

Die Möglichkeit der Beschulung ist Bedingung für die Aufnahme in das Internat. Wenn die Schullaufbahn abgeschlossen ist, endet die Zuständigkeit unserer Einrichtung. In den letzten beiden Jahren des Aufenthaltes beginnen wir gemeinsam mit den Eltern und der Schule eine intensive Prüfung von möglichen Folgemaßnahmen in der nachschulischen Situation.